Was ist Terrazzo?

Terrazzo ein klassischer Bodenbelag

Die Tradition des Terrazzolegens geht bis in die Zeit um 700 v. Chr. zurück und hat die Wohnkultur in allen Epochen stark beeinflusst. Wunderbare Unikat-Fußböden aus allen Jahrhunderten, von Künstlern entworfen und von Meistern ihres Handwerks ausgeführt, geben Zeugnis für die Beständigkeit dieses wertvollen, klassischen Bodenbelags.

Terrazzoböden sind örtlich eingebrachte, fugenlose Bodenbeläge, die meist zweischichtig hergestellt werden. Die obere Schicht wird Terrazzovorsatz, die untere Unterbeton genannt. Beide Schichten bilden eine Einheit, die den geforderten Beanspruchungen standhält. Durch farbige Zuschläge, Pigmente und weißen bzw. grauen Portlandzement können bei der Terrazzovorsatzschicht besondere Farbkreationen erzielt werden.

Fließestriche, wie zum Beispiel Magnesitestrich, Steinteppiche oder Fließbeton, die teilweise auch nachträglich geschliffen werden, sind keine Terrazzoböden. Durch das Schleifen werden die Körner der Zuschläge sichtbar und bestimmen so das Erscheinungsbild des Bodens. Daneben gibt es auch vorgefertigte Platten, die im Gebäude nur noch verlegt werden müssen, dann spricht man aber von Betonwerkstein.

Terrazzoböden sind ebenfalls für besondere Anforderungen wie elektrische Leitfähigkeit des Untergrunds (OP-Säle, EDV-Räume u.ä.) und hohen Abnutzungswiderstand geeignet. Aufgrund der sehr guten Wärmeleitfähigkeit kommen Terrazzoböden auch für Fußbodenheizungen immer mehr zum Einsatz. Darüber hinaus schätzt man den fugenlosen Belag wegen seiner Pflegeleichtigkeit und aus hygienischen Gründen.

Hinweis zu Terrazzoböden. Anwendung finden Terrazzoböden in öffentlichen und privaten Gebäuden - in Wohnhäusern, Eingangshallen, Kantinen, Krankenhäusern, Einkaufszentren.

Das Bild zeigt ein Detail aus einem Hauseingang eines Mietshauses

Terrazzoböden in öffentlichen und privaten Geb&aumluden - in Wohnh&aumlusern, Eingangshallen, Kantinen, Krankenh&aumlusern, Einkaufszentren oder wie im Bild  in einem Mietshaus.